Unsere Vertriebsmitarbeiterin Cornelia Tannenberg war im November auf der productronica in München – mittendrin im Austausch zur Zukunft der EMS-Branche in Europa. Im PCB & EMS Forum des ZVEI e. V. diskutierte sie gemeinsam mit Branchenkollegen, wie sich die europäische Mikroelektronik langfristig stärken lässt.
Mit auf dem Podium waren Vertreter von ems electronics gmbh, KSG GmbH, Melecs EWS GmbH und Zollner Elektronik AG. Im Fokus standen die wachsende Abhängigkeit von globalen Lieferketten und die Frage, wie Europa wieder mehr Wertschöpfung in der Elektronikfertigung aufbauen kann.
Mikroelektronik ist mehr als nur ein Chip Cornelia Tannenberg brachte es in ihrem Beitrag auf den Punkt: „Europa verliert Marktanteile und wird zunehmend abhängig von globalen Lieferketten. Um sichere Produkte für kritische Infrastrukturen herstellen zu können, brauchen wir eine starke industrielle Basis für Elektronik- und Leiterplattenfertigung. Mikroelektronik ist mehr als nur ein Chip – auch Leiterplattenproduktion, Packaging und Bestückung gehören dazu und müssen im European Chips Act berücksichtigt werden.“
Die Diskussion zeigte deutlich: Elektronikfertigung, Leiterplattenbestückung und EMS-Dienstleistungen sind ein wichtiger Teil der Lösung, wenn es um Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa geht.
Ein herzliches Dankeschön an Maria Beyer-Fistrich für die Moderation und an den ZVEI e. V. für die Organisation des Forums.
Am 18.11.2025 war für uns ein besonderer Tag, denn wir verabschiedeten unsere langjährige und geschätzte Kollegin Anke Hertel in den wohlverdienten Ruhestand. Seit Juni 2001 war sie Teil unseres Unternehmens und hat uns damit 24 Jahre – fast ein Vierteljahrhundert – begleitet; eine Zeitspanne, die für Verbundenheit, Vertrauen und Beständigkeit steht.
In all diesen Jahren war Anke fester Bestandteil unseres Teams in der AOI – früher „Sichtkontrolle“ – und damit in einem Bereich, der in unserem Unternehmen eine zentrale Rolle spielt. Wir sind sehr dankbar, dass wir so viele Jahre gemeinsam an einem Strang ziehen durften. Heutzutage ist eine so lange Betriebszugehörigkeit nicht mehr selbstverständlich und zeigt, dass sie eng mit unserem Unternehmen verwurzelt war.
Es ist uns ein großes Anliegen, Anke für ihren Einsatz, ihre Loyalität und die gemeinsame Zeit ganz herzlich zu danken. Wir wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt von Herzen alles Gute. Möge sie die kommende Zeit genießen, Kraft schöpfen und sich all den Dingen widmen, die im Arbeitsalltag manchmal zu kurz gekommen sind.
Liebe Anke, wir danken dir für die vielen gemeinsamen Jahre. Wir werden dich in guter Erinnerung behalten. Pass gut auf dich auf und genieße deinen Ruhestand!
IHK-Wirtschaftsbeirat Weimar/Weimarer Land in MagdalaAm 11.11.2025 wurde nicht nur die fünfte Jahreszeit eingeläutet, sondern auch die Herbstsitzung des Wirtschaftsbeirates Weimar / Weimarer Land begangen. Als regional verwurzeltes Hightech-Unternehmen war es uns eine Freude, Gastgeber dieses Events zu sein.
In Magdala entwickeln und fertigen wir Elektronik „am Puls der Zeit“. Umso mehr hat es uns gefreut, Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Institutionen direkt bei uns begrüßen zu dürfen. Unser Geschäftsführer Oliver Barth gab einen Einblick in unser Unternehmen, unsere Technologien und die Herausforderungen, die uns als mittelständischen EMS-Dienstleister aktuell bewegen.
Im fachlichen Teil standen zwei Themen im Fokus, die auch für uns von strategischer Bedeutung sind:
Internationale Fachkräfte gewinnen Die Beiträge der IHK Erfurt und den Vertreterinnen der Ausländerbehörde Weimar boten wertvolle Impulse für Unternehmen, die neue Wege im Recruiting gehen wollen.
Klimarisiken und Anpassungsstrategien für Unternehmen Mark Schmidt (Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz) zeigte auf, wie Betriebe sich heute für zukünftige Risiken rüsten können und wie wichtig es ist, frühzeitig Strategien zu entwickeln. Besonders spannend: die Einschätzung für unseren Standort Magdala.
Im Anschluss durfte ein Rundgang durch unsere Fertigung nicht fehlen: Dabei konnten wir zeigen, wie moderne Elektronikdienstleistung heute aussieht – von Jet-Printing über High-End-Inspektionsverfahren bis hin zu prozessorientierten Produktionsabläufen. Wer bisher keine Vorstellung hatte, was es heißt, Leiterplatten zu bestücken konnte sich hier einen allumfassenden Einblick verschaffen.
Unser Fazit: Solche Begegnungen sind wichtig – für die Vernetzung, für neue Impulse und für ein gemeinsames Verständnis der Herausforderungen, die unsere Region in Zukunft bewegen werden.
Ein großes Dankeschön an den Wirtschaftsbeirat sowie alle Referent:innen. Wir freuen uns, dass wir als Gastgeber einen Beitrag zu diesem wertvollen Austausch leisten konnten. Ein weiterer Dank geht an unsere Mitarbeiter:innen, die mit viel Engagement die Veranstaltung vorbereitet und zum Erfolg gemacht haben.
Am 1. Oktober 2025 feierte Björn Teichmann sein 10-jähriges Dienstjubiläum. Seit seinem Eintritt ist er ein fester Bestandteil unseres Teams und verantwortet als Projektleiter die umfassende Betreuung unserer Kunden. Seit vielen Jahren begleitet er unsere Kunden sowie Lieferanten als zuverlässiger Ansprechpartner und trägt durch sein Engagement zur zuverlässigen Umsetzung der Projekte bei. Sein Beitrag stärkt die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern und hat dazu beigetragen, dass SK-tronic als zuverlässiger Partner für Elektronikdienstleistungen wahrgenommen wird. Für seine Loyalität, sein Verantwortungsbewusstsein und seine Einsatzbereitschaft bedanken wir uns herzlich.
Lieber Björn, wir freuen uns, dass du schon so lange bei uns bist und hoffen auf viele weitere gemeinsame Jahre!
Vor zehn Jahren schlug die SK-tronic GmbH ein neues Kapitel auf: Der Umzug von Magdala nach Magdala – aus der Baracke in der Blankenhainer Straße 25a, in das heutige moderne Firmengebäude Auf dem Gartenberge 3. Ein guter Anlass, zurückzublicken und zu zeigen, warum dieser Schritt für das Unternehmen so entscheidend war.
Der alte Standort – klein, eng, aber familiär
Der frühere Firmensitz: ein Flachbau mit rund 600 qm Grundfläche, davon 200 qm Büro und 400 qm Fertigung. Ende der 1990er Jahre reichte das völlig aus – teilweise wurde die Fläche nicht einmal vollständig genutzt. Doch 2014 platzte die SK-tronic aus allen Nähten. Die Fertigung war kompakt organisiert, am Ende musste sogar ein separater Container als Umkleide dienen.
Trotz dieser beengten Bedingungen wird sich gern an die Zeit zurück erinnert – es herrschte ein familiäres Ambiente, geprägt von Inselfertigung und einem starken Miteinander. Ein besonderes Highlight war 2007 die Installation einer 2D-Röntgenanlage der Firma GÖPEL electronic – für einen kleinen EMS-Dienstleister mit nicht einmal zehn Beschäftigten ein außergewöhnlicher Schritt.
Warum ein neuer Standort notwendig wurde
Der Umzug war nicht nur eine Frage des Platzes, sondern auch eine strategische Entscheidung für die Zukunft. Das Wachstum machte es erforderlich, von Inselfertigung auf moderne SMD-Linienfertigung umzustellen. 2015 konnte dann am neuen Standort die erste verkettete Linie in Betrieb genommen werden, 2017 folgte Linie II und 2024 schließlich auch unsere Prototypen- und Musterlinie III.
Darüber hinaus waren technische Anforderungen ausschlaggebend:
Klimatisierung mit Feuchtigkeitsüberwachung
für eine ESD-gerechte Fertigung
notwendig für die Jetprinter-Technologie
getrennte Servertechnik in zwei Brandabschnitten für höhere Sicherheit
Glasfaser-Anschluss für nächtliche Backups in deutsche Cloud
Zusätzlich brachte der neue Standort deutlich verbesserte Bedingungen für die Mitarbeiter – größere Büros, zeitgemäße Sozialtrakte und moderne Besprechungsräume.
Der Umzug – ein Meilenstein
Am 15. August 2015 war es so weit: Der Einzug in das neue Gebäude Auf dem Gartenberge 3. Für viele Kollegen bedeutete der Umzug deutlich mehr Platz, bessere Abläufe und eine moderne Infrastruktur, die mit den steigenden Anforderungen Schritt halten konnte.
Besondere Momente des Umzugs bleiben unvergessen: Er fand nur an einem Wochenende statt – von Freitag bis Sonntagabend – und schon am Montag konnte in der SMD-Abteilung wieder produziert werden. Möglich wurde dies vor allem, weil die neue Linie I bereits vorab installiert wurde.
Ein echtes Highlight war der Umzug des 3 Tonnen schweren und sehr geräumigen AOI/AXI-Geräts. Dank der exzellenten Planung und Umsetzung durch das Team der Kontinent Spedition konnte die Maschine millimetergenau in der alten Halle bewegt werden – ein logistisches Meisterwerk, das vom Team von Kontinent exzellent umgesetzt wurde.
Heute – 10 Jahre später
Rückblickend war der Umzug eine der wichtigsten Weichenstellungen in der Unternehmensgeschichte der SK-tronic GmbH.
Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl verdreifacht – und anfangs hätte kaum jemand gedacht, dass das Gebäude jemals vollständig ausgelastet sein würde.
Die SMD-Fertigung profitiert von der kontinuierlich ausgebauten Linienverkettung und ist heute mit modernsten Bestückautomaten, Jetprintern und Reflowöfen ausgestattet. Weitere Highlights der neuen Fertigungshalle sind die Selektivlötanlage PowerSelective von SEHO Systems, das neue 3D-Röntgensystem von Comet Yxlon, mit dem auch Computertomographie und Laminographie möglich sind, und die 3D-AOI-Anlage von GÖPEL, die neue Maßstäbe in Qualität und Effizienz setzen. Hinzu kommt zusätzlich zum bewährten Wellenlöten, die Möglichkeit des Vakuumdampfphasenlötens, wodurch die SK-tronic noch flexibler in der Verarbeitung anspruchsvoller Leiterplatten ist.
Auch Montage und Boxbuilding-Projekte haben nun deutlich mehr Platz, und ein voll ausgestattetes Labor ermöglicht Inbetriebnahmen und Funktionstests direkt vor Ort.
Ausblick
Auch in Zukunft bleibt der Standort die Basis für unsere Weiterentwicklung. Die Produktionsfläche kann durch den Bau einer zusätzlichen Halle erweitert werden. Die Planungen sind bereits weit fortgeschritten und die Baugenehmigung erteilt.
Darüber hinaus setzt die SK-tronic GmbH auf weitere Automatisierung in der THT-Bestückung: Geplant ist eine verkettete Selektivlötanlage mit integrierter Bestückkontrolle vor dem Löten, automatischer optischer Inspektion der Lötseite und Rücktransport der Werkstückträger.
Zudem ist vorgesehen, die Wertschöpfungstiefe durch den Einsatz elektrischer Testsysteme, wie Flying Probe oder ICT, zu erhöhen.
Resümee
Der Standort Auf dem Gartenberge 3 ist heute weit mehr als nur ein Firmengebäude: Er steht für Wachstum, Innovation und Teamgeist und bildet die Grundlage für die nächsten Schritte auf dem Weg zu noch effizienteren Prozessen, modernster Technologie und nachhaltigem Unternehmenserfolg.
Am 15. August 2025 wurde das Jubiläum gemeinsam mit der gesamten Belegschaft gefeiert – mit einem gemütlichen Braten als Dank an alle, die den Umzug vor zehn Jahren möglich gemacht haben, und als Wertschätzung für alle Kolleginnen und Kollegen, die seitdem hinzugekommen sind und den Standort heute mitgestalten. Dieser besondere Tag hat gezeigt, wie stark das Team zusammengewachsen ist und wie viel Potenzial in der SK-tronic GmbH steckt.
Magdala, Juli 2025 – Die SK-tronic GmbH hat einen technologischen Meilenstein erreicht: 01005-Bauteile wurden mit beeindruckender Präzision gejettet, bestückt und geprüft – prozesssicher, reproduzierbar und mit exzellenten Lötstellen. Möglich wurde das durch die enge Zusammenarbeit mit den Teams des schwedischen Herstellers Mycronic (Standorte Schweden und München) sowie dem tschechischen Softwareentwickler Kinali. Als Betatester ist SK-tronic mit in die Entwicklung eingebunden. Softwareentwickler, Applikationsingenieure und Prozessspezialisten waren dafür mehrere Tage vor Ort in Magdala, um gemeinsam mit dem SK-tronic-Team die neue Jetprinter-Software zu integrieren und zu testen.
Flexibler Lotauftrag mit dem neuen BA1-Ejektor Eine entscheidende Rolle im Projekt spielte der neu entwickelte BA1-Ejektor für Mycronic Jetprinter. Dieser ermöglicht einen noch feineren, variableren Lotauftrag – eine entscheidende Voraussetzung für die sichere Verarbeitung von 01005-Komponenten. Die Kombination aus optimierter Software und verbesserter Hardware eröffnete SK-tronic neue Spielräume in der Prozessgestaltung.
MYPro Link verbindet, was zusammengehört Parallel dazu testete SK-tronic als Pilotanwender die browserbasierte Softwareplattform MYPro Link. Diese Plattform vernetzt Produktionsbereiche wie Jetprinter, SPI, AOI und Bestückautomaten und ermöglicht so eine durchgängige, datenbasierte Arbeitsvorbereitung. Die Software erleichtert den Überblick, verbessert die Prozesssicherheit und schafft durchgängige Rückverfolgbarkeit – besonders bei hochkomplexen Baugruppen.
Eigene Pad-Entwicklung bringt Klarheit Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Optimierung von Padgeometrien für 01005-Bauteile. Gemeinsam mit Mycronic entwickelte SK-tronic eine Testleiterplatte, auf der verschiedene Geometrien praxisnah erprobt wurden. Das Ziel: reproduzierbare Ergebnisse und eine fundierte Grundlage für Empfehlungen an Kunden zur optimalen Auslegung der Pads – ein konkreter Mehrwert für das Design zukünftiger Baugruppen.
Erfolgreicher Praxistest für die Miniaturisierung Das Ergebnis des Projekts spricht für sich: SK-tronic konnte die Königsdisziplin – die Bestückung von 01005-Komponenten (Format 0,4 x 0,2 mm) – unter Serienbedingungen sicher und reproduzierbar umsetzen. Präziser Lotpastenauftrag, automatisierte Bestückung und hochauflösende Inspektion lieferten konstant homogene, hochwertige Lötstellen bei exzellenter Wiederholgenauigkeit.
Am 23. Mai tauschten wir Schreibtisch und Werkhalle gegen Wanderschuhe und Rucksack – unser diesjähriger Wandertag führte uns in den Zeitzgrund. Dieses idyllische Tal zwischen Hermsdorf und Stadtroda ist nicht nur ein Landschaftsschutzgebiet mit seltenen Moosen, Farnen und urigen Mischwäldern, sondern auch ein Ort voller Geschichte – und Genuss.
Unsere Wanderung begann mit einem kleinen Abenteuer: Wir haben uns – ganz klassisch – auf den Wanderwegen verlaufen. Doch dank moderner Technik und der intuitiven Spürnasen einiger Kolleginnen und Kollegen fanden wir rasch wieder auf den richtigen Weg. Die zusätzliche Schleife sorgte nicht nur für Lacher, sondern auch für ein paar extra Schritte auf dem Schrittzähler.
Nachdem wir uns wieder auf dem richtigen Pfad eingefunden hatten, wurden wir mit einem leckeren Frühstück belohnt. Frisch gestärkt ging es weiter zur historischen Papiermühle, die mit ihrem charmanten Flair zum Staunen einlud und schließlich erreichten wir die Ziegenmühle, wo nicht nur das Mittagessen hervorragend war, sondern auch die ruhige, naturnahe Umgebung perfekt zum Durchatmen und Genießen einlud. Bevor wir uns auf den Rückweg zu unseren Autos machten, rundeten wir den Tag mit einer kleinen, aber feinen Brauereiführung samt Verkostung ab – der perfekte Abschluss für einen schönen Wandertag.
Fazit: Verlaufen, gelacht, gegessen, genossen – ein rundum gelungener Tag im Grünen!
Am 1. Mai 2025 feierte unsere Mitarbeiterin Simone Haueisen ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum – ein ganz besonderer Anlass, der uns mit großer Freude erfüllt.
Als eine der ersten Kolleginnen hat sie unser Unternehmen von Anfang an begleitet und die Entwicklung über die Jahre miterlebt. Mit ihrer zuverlässigen Art, ihrer praktischen Erfahrung und ihrer Einsatzbereitschaft ist sie bis heute ein geschätzter Teil unseres Unternehmens – und eine verlässliche Konstante im Team.
Langjährige Mitarbeit wie die ihre ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr wissen wir es zu schätzen, über so viele Jahre hinweg auf ihre Unterstützung zählen zu können. Solche Treue und Kontinuität sind ein wertvoller Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Wir bedanken uns herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die langjährige Verbundenheit und ihren stetigen Einsatz. Für die kommende Zeit – beruflich wie auch privat – wünschen wir weiterhin alles Gute und freuen uns auf die weitere gemeinsame Wegstrecke bis zum wohlverdienten Ruhestand.
Liebe Simone, herzlichen Dank für 25 Jahre mit Herz, Verlässlichkeit und Engagement – wir freuen uns, dass du Teil unseres Teams bist!
Am 18. Februar 2025 durften wir Gastgeber für den HDI-Workshop von Eurocircuits sein. Dieser Workshop bot eine verständliche Einführung in die High-Density Interconnect (HDI)-Technik. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhielten wertvolle Grundlagen zu den Besonderheiten und Herausforderungen dieser Leiterplattentechnologie – von der Verbesserung der High-Speed-Eigenschaften bis hin zur Platzersparnis durch Microvias.
Von der Theorie zur Praxis Ein besonderes Highlight des Workshops war der Rundgang durch unsere Fertigung. Hier konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hautnah erleben, wie aus einem durchdachten Layout eine fertige Baugruppe wird. Von der Bestückung der Leiterplatten über die Lötprozesse bis hin zur Röntgenprüfung zeigten wir, worauf es bei einer fertigungsgerechten Entwicklung ankommt. Gerade bei HDI-Designs ist die enge Abstimmung zwischen Design und Produktion entscheidend – denn nicht alles, was theoretisch möglich ist, lässt sich auch effizient und wirtschaftlich umsetzen.
Gemeinsam Wissen teilen Wir bedanken uns herzlich bei Frau Mallok und Herrn Dörr von Eurocircuitsc GmbH, Michael Schwitzer von CiBOARD electronic GmbH und allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen für den spannenden Austausch. Veranstaltungen wie diese zeigen, wie wertvoll es ist, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen.
Als EMS-Dienstleister setzen wir auf mehr als nur exzellente Elektronikfertigung – wir fördern aktiv den Austausch mit Entwicklern und tragen so zur Weiterentwicklung der Branche bei. Wir freuen uns, auch künftig als Gastgeber für solche Events zur Förderung von Wissen und Innovation in der Elektronikfertigung beizutragen.
Hinweis: Der Fachverband FED bietet ein Intensivtraining zur HDI-Technik und Mikrovias für Leiterplattendesigner an – geleitet von Michael Schwitzer.
Trotz der anhaltend gedämpften Konjunktur in Deutschland beweist die SK-tronic aus Magdala in Thüringen, Mut und Innovationsgeist. Mit einer Investition in Höhe von 750.000 Euro in modernstes Fertigungsequipment setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für Wachstum und Zukunftssicherheit.
Antizyklisches Handeln und moderne Technik. Die Investition umfasst drei neue Bestückautomaten des Typs „Mycronic MY300“, die die Effizienz und Kapazität der Produktion deutlich steigern. Zusammen mit den bestehenden Maschinen betreibt die SK-tronic nun fünf baugleiche Automaten, die in drei parallelen Fertigungslinien betrieben werden. Diese Modernisierung ermöglicht nicht nur eine Kapazitätssteigerung von 30 Prozent, sondern verkürzt auch die Rüstzeiten erheblich. Dank eines einheitlichen Firmwarestandes können Produkte nun flexibel auf den verschiedenen Linien gefertigt werden, was die Produktionsprozesse optimiert.
Zusätzlich wurde der Maschinenpark um eine Vakuum-Dampfphasen-Lötanlage „ASSCON VP810“ erweitert. Die Vakuum-Technologie ermöglicht ein nahezu lunkerfreies Löten und eine sichere Verarbeitung aller Boards und Bauformen bei jeweils optimalem Temperaturprofil. Der Prozess garantiert ein gleichmäßigeres Erwärmen aller Bauteile und Masseflächen und schließt ein Überhitzen der Baugruppe von vornherein aus.
Stabilität durch Diversifikation und starke Kundenbeziehungen. Die SK-tronic bedient über 100 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen wie Medizintechnik, Luftfahrt und Filmtechnik. Diese breite Kundenbasis sorgt für wirtschaftliche Stabilität, auch in schwierigen Zeiten. Jeder Kunde wird vom Angebot bis hin zu After-Sales-Services von einem festen Projektleiter betreut, was die engen und vertrauensvollen Kundenbeziehungen zusätzlich stärkt. Mit einem Jahresumsatz von 12 Millionen Euro und 42 Millionen verbauten Bauelementen jährlich beweist das Unternehmen den Erfolg seiner Firmenpolitik.
Herausforderungen und Lösungen. Trotz des allgegenwärtigen Fachkräftemangels hat die SK-tronic in den letzten 10 Jahren ihre Mitarbeiterzahl verdreifacht – ein Beleg für das Engagement des Unternehmens, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, durch stetige Fortbildungsmaßnahmen weiterzuentwickeln und langfristig zu binden. Ein Bestandteil dieser Strategie ist auch die gezielte Ausbildung eigener Fachkräfte, welche optimal auf die Anforderungen des Unternehmens vorbereitet werden.
Blick nach vorn. Die Geschäftsführer Veit Kux und Oliver Barth setzen auf antizyklische Investitionen, um für die Zeit nach der Krise bestens aufgestellt zu sein. Mit einem modernen Maschinenpark, gut gefüllten Auftragsbüchern und einem hochqualifizierten Team blickt die SK-tronic optimistisch in die Zukunft. Diese Investitionen untermauern die Position des Unternehmens als verlässlicher Partner in der Elektronikbranche.