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Traceability der THT-Bauteile bis auf Chargenebene

Digitale Werkerführung verbindet Rückverfolgbarkeit, Qualität und Produktivität in der THT-Bestückung

Während die Rückverfolgbarkeit von Bauteilen im SMD-Prozess etabliert ist, bleibt sie bei der manuellen THT-Bestückung eine Herausforderung. Die SK-tronic GmbH verbindet deshalb kamerabasierte Qualitätskontrolle, digitale Werkerführung und chargenbezogene Dokumentation. So lassen sich Fehler vor dem Lötprozess erkennen und THT-Bauteile bis auf Chargenebene zurückverfolgen.

Der EMS-Dienstleister fertigt im High-Mix-Low-Volume-Bereich für mehr als 100 Kunden bis zu 650 unterschiedliche Produkte pro Jahr. Bei mehr als 80 Prozent der Aufträge kommen THT-Arbeitsschritte zum Einsatz. Häufige Produktwechsel und manuelle Bestückprozesse stellen entsprechend hohe Anforderungen an Mitarbeiter und Qualitätssicherung.

Fehler vor dem Löten erkennen

Mit dem kamerabasierten Werkerassistenzsystem „Der Schlaue Klaus“ kontrolliert SK-tronic bereits während der Bestückung, ob Bauteile vorhanden, richtig positioniert und korrekt gepolt sind. Ergänzt wird die optische Kontrolle durch den Soyonik Guide: Über eine Projektion erhält der Mitarbeiter die benötigten Informationen direkt am Arbeitsplatz. Das System kann beispielsweise die richtige Greifschale und die vorgesehene Einbauposition anzeigen sowie weitere Informationen zur Bestückung einblenden.

Fehler lassen sich damit korrigieren, bevor die Baugruppe gelötet wird. Das reduziert Nacharbeit und entlastet die nachgelagerte Qualitätskontrolle. Da die Bestückung bereits während des Prozesses kontrolliert wird, kann sich die anschließende Sichtkontrolle stärker auf die Lötstellen konzentrieren. Nach Angaben von Geschäftsführer Oliver Barth ist die nachgelagerte Sichtkontrolle dadurch bis zu 30 Prozent schneller.

Traceability bis zur Baugruppe

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Materialrückverfolgbarkeit. Im SMD-Bereich verfügte SK-tronic bereits über Traceability auf Bauteilebene, bei THT bislang nur auf Fertigungsauftragsebene.

Für die chargenbezogene Dokumentation werden die Greifschalen der THT-Bauteile über QR-Codes mit den jeweiligen Chargennummern verknüpft. So lässt sich nachvollziehen, welche Bauteilcharge auf einer bestimmten Baugruppe eingesetzt wurde. Im Fehlerfall können betroffene Baugruppen dadurch gezielt identifiziert werden.

Für SK-tronic ist diese Rückverfolgbarkeit auch mit Blick auf zukünftige Anforderungen relevant. Geschäftsführer Oliver Barth erklärt:
„Bisher haben wir Traceability auf Bauteilebene nur im SMD-Bereich, dort schon perfekt integriert. Im THT-Bereich lange Zeit nur auf Fertigungsauftragsebene. Mit dem schlauen Klaus können wir es jetzt anbieten, bis auf Baugruppenebene herunterzubrechen. Und gerade in Perspektive auf unsere zukünftige Qualifizierung nach ISO 13485 ist das ein wesentlicher Baustein und Bestandteil, der für uns auch im Validierungsprozess sehr wichtig war.“

Digitale Unterstützung bei hoher Produktvielfalt

Gerade im High-Mix-Low-Volume-Umfeld muss sich die digitale Unterstützung schnell auf neue Produkte übertragen lassen. Die Prüfprogramme werden bei SK-tronic anhand von Bildern einer korrekt bestückten Referenzbaugruppe erstellt und können während der Produktion bei Bedarf nachjustiert werden.

Die Kombination aus „Der Schlaue Klaus“ und Soyonik Guide erleichtert zugleich den Umgang mit wechselnden Produkten und die Einarbeitung weniger erfahrener Mitarbeiter. Statt Arbeitsschritte ausschließlich anhand einer Bestückzeichnung nachzuvollziehen, werden die Mitarbeiter durch den Prozess geführt und erhalten unmittelbar Rückmeldung. Das reduziert wiederholte Kontrollen und unterstützt eine sichere und standardisierte Bestückung.

Dass die Technik in der Produktion angenommen wird, fasst Produktionsleiterin Katja Dressler zusammen:
„Die Kollegen wollen den [Schlauen Klaus] nicht mehr missen. Es wurde schon gefragt, ob es auch an den zukünftigen Arbeitsplätzen mit integriert wird.“

Dabei beschränkt sich die Rückmeldung nicht auf Fehler: Nach einem korrekt ausgeführten Arbeitsschritt kann das System dem Mitarbeiter auch einen Smiley anzeigen. Aus der technischen Rückmeldung wird damit ein unmittelbar sichtbares positives Feedback. Dressler beschreibt die Wirkung mit einem Satz, der den menschlichen Aspekt der Digitalisierung auf den Punkt bringt: „Das Lächeln hat sich übertragen vom Schlauen Klaus auf den Mitarbeiter.“

Mit der Kombination aus digitaler Werkerführung, kamerabasierter Qualitätskontrolle und chargenbezogener Rückverfolgbarkeit überträgt SK-tronic zentrale Vorteile digitalisierter Fertigungsprozesse auf die manuelle THT-Bestückung. So lassen sich Traceability und Qualität verbessern, Prüfaufwände reduzieren und Mitarbeiter bei häufig wechselnden Produkten gezielt unterstützen.

34. FED-Konferenz: SK-tronic erstmals als Aussteller dabei

📍 Bamberg, Stand 13
📅 23./24. September 2026

Herbstanfang bedeutet für uns: FED-Konferenz.
Die FED-Konferenz besuchen wir seit mehreren Jahren regelmäßig, um uns über aktuelle Entwicklungen in der Elektronikbranche zu informieren, neue Impulse zu gewinnen und den Austausch mit anderen Unternehmen und Fachleuten zu pflegen.
In diesem Jahr gehen wir einen Schritt weiter: Wir sind zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten.

Dort erwarten Sie Frau Tannenberg und Herr Lindemann aus unserem Vertrieb, die für Gespräche rund um unsere Leistungen als EMS-Dienstleister zur Verfügung stehen. Sie möchten uns kennenlernen, haben Fragen zu unseren Leistungen oder möchten sich über eine mögliche Zusammenarbeit austauschen? Dann kommen Sie gerne bei uns vorbei.

Natürlich freuen wir uns auch auf das Konferenzprogramm. Unter dem diesjährigen Motto „Elektronik neu denken – vernetzt, intelligent, resilient“ erwarten uns spannende Fachvorträge, neue Perspektiven und interessante Einblicke für die Elektronikfertigung.
Sie finden uns am Stand 13. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den persönlichen Austausch!

SK-tronic GmbH erstmals auf der Evertiq Expo Berlin vertreten

Am 16. Juni 2026 waren wir erstmals auf der Evertiq Expo in Berlin vertreten. Gemeinsam mit unserem Partner Mycronic nutzten wir die Gelegenheit, Teil eines der wichtigsten Branchentreffs der Elektronikindustrie zu sein und uns mit Herstellern, Zulieferern, Dienstleistern und Technologiepartnern auszutauschen.

Für unser Team stand vor allem der persönliche Austausch mit Lieferanten, Partnern und Branchenkollegen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung bot zahlreiche Gelegenheiten, bestehende Kontakte zu pflegen, neue Verbindungen zu knüpfen und aktuelle Entwicklungen der Elektronikfertigung zu diskutieren. Darüber hinaus konnten wir wertvolle Impulse, neue Kontakte und spannende Leads für zukünftige Projekte gewinnen.

Über eine besondere Auszeichnung konnten wir uns ebenfalls freuen: SK-tronic erhielt den Preis für die meisten Anmeldungen zur Veranstaltung. Mit diesem Ergebnis hatten wir nicht gerechnet – umso größer war die Freude über diese Anerkennung.

Unser Fazit: Der erste Besuch auf der Evertiq Expo Berlin war für uns ein voller Erfolg. Viele interessante Begegnungen, wertvolle Erkenntnisse und neue Impulse machen die Veranstaltung für uns ab sofort zu einem festen Termin im Kalender.

Ein besonderer Dank gilt unserem Partner Mycronic sowie Mirko Cygon für die gelungene Organisation der Veranstaltung und die Möglichkeit, gemeinsam auf der Evertiq Expo präsent zu sein. Die Messe hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig starke Partnerschaften und ein enges Netzwerk innerhalb der Elektronikbranche sind.

SK-tronic verstärkt Fertigungs- und Prozesskompetenz

Die Anforderungen an moderne Elektronikfertigung steigen kontinuierlich. Um unseren Kunden auch künftig höchste Qualität, zuverlässige Prozesse und kurze Reaktionszeiten zu bieten, haben wir die Verantwortlichkeiten innerhalb unserer Fertigung neu aufgestellt.

Seit Juni 2026 übernimmt Katja Dressler die Leitung unserer Fertigung. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Elektronikbranche verfügt Frau Dressler über umfassende Kenntnisse in der Elektronikfertigung, im Qualitätsmanagement und in der Mitarbeiterführung. Als staatlich geprüfte Technikerin und IPC-Expertin verbindet sie tiefes Fachwissen mit langjähriger Praxiserfahrung.

„Diese neue Aufgabe ist für mich eine großartige Chance, meine Erfahrung einzubringen und gemeinsam mit einem starken Team etwas zu bewegen. Ich möchte Impulse setzen, die nicht nur heute, sondern auch in Zukunft Wirkung zeigen“, sagt Katja Dressler.

„Mit Frau Dressler übernimmt eine erfahrene Expertin der Elektronikfertigung die Leitung unserer Produktion. Dank ihrer langjährigen Berufserfahrung, ihrer Qualifikationen und ihrer Expertise als IPC-Trainerin ist sie die ideale Besetzung für diese Schlüsselposition. Gemeinsam mit Rico Landmann sind wir bestens aufgestellt, um unseren Kunden auch weiterhin höchste Qualität und Zuverlässigkeit zu bieten“, erklärt die Geschäftsführung.

Im Zuge der Neuausrichtung übernimmt Rico Landmann die Funktion des Prozesstechnologen. Damit werden die operative Führung und die technologische Weiterentwicklung strategisch voneinander getrennt. In seiner neuen Rolle konzentriert er sich auf die kontinuierliche Optimierung der Fertigungsprozesse, die Weiterentwicklung von Abläufen sowie ein schnelles und nachhaltiges Reklamationsmanagement. Wir setzten mit diesem Schritt einen klaren Fokus auf Qualität, Effizienz und Prozesssicherheit und schaffen zugleich zusätzliche Kapazitäten, um diese Bereiche nachhaltig weiter auszubauen.

Die neue Aufstellung stärkt unsere Kompetenz in den Bereichen Fertigung, Qualität und Prozessentwicklung. Für unsere Kunden bedeutet das optimierte Abläufe, klare Ansprechpartner und die Sicherheit, auch künftig auf einen leistungsstarken und zuverlässigen EMS-Partner vertrauen zu können.

Abschied in den Ruhestand – Danke, Renate!

Am 29. April 2026 verabschiedeten wir unsere Kollegin Renate in den wohlverdienten Ruhestand. Nach 19 Jahren und 3 Monaten bei der SK-tronic GmbH endet für sie ein langer gemeinsamer Weg mit unserem Unternehmen.

Renate gehörte mit zu den ersten Mitarbeiterinnen der SK-tronic und hat unsere Entwicklung über viele Jahre hinweg begleitet. Als sie Teil unseres Teams wurde, war vieles noch überschaubarer – heute sind wir auf rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen, haben unseren Standort gewechselt und viele Prozesse sowie Technologien kontinuierlich weiterentwickelt.

Bei all diesen Veränderungen war Renate eine verlässliche Konstante. Über die gesamte Zeit hinweg war sie im Bereich THT tätig und dort ein fester Bestandteil unseres Teams. Mit ihrer herzlichen Art und ihrer Zuverlässigkeit wurde sie von Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt und hat das tägliche Miteinander auf angenehme Weise bereichert.

Viele Jahre Zusammenarbeit hinterlassen Spuren – fachlich wie menschlich. 

Liebe Renate, wir bedanken uns für die gemeinsame Zeit und deinen langjährigen Einsatz in unserem Unternehmen. Du warst ein geschätzter Teil unseres Teams und wir werden dich in sehr guter Erinnerung behalten.

Für deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir dir von Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Momente. Genieße die kommende Zeit – du hast sie dir mehr als verdient!

Neue Schnittstelle – verbesserter BOM Connector

Die SK-tronic GmbH erweitert den BOM Connector um eine Datenbank-Schnittstelle zu Accuris.

Arbeiten ohne BOM Connector

Viele Jahre lang ging die Herstellung elektronischer Baugruppen für EMS-Unternehmen wie die SK-tronic GmbH mit einem beträchtlichen Zeitaufwand einher. Dies begann bereits bei den vom Kunden eingereichten Stücklisten – jenen Datenpaketen (Bill of Material = BOM), auf deren Grundlage die vom Kunden gewünschten Baugruppen hergestellt werden.

Da es schlichtweg keine Regeln für eingehende Stücklisten gibt und häufig auch die Daten in den unterschiedlichsten Formaten und Qualitätsstufen eingehen, brauchte es bisher allein hierfür schon einiges an Zeit, diese in die eigenen Produktionsprozesse einzupflegen. In der Regel geschah dies manuell und per Tabellenkalkulation. Parallel sollte auf Basis der BOMs ein Angebot an den Kunden erstellt werden.

Effizienteres Arbeiten dank BOM Connector

Um dieser Ineffizienz bei der Datenaufbereitung, Beschaffung und Kalkulation von elektronischen Bauteilen in der Elektronikfertigung Herr zu werden, wurde schließlich unter anderem der BOM Connector entwickelt: eine spezialisierte Softwarelösung für die Elektronikindustrie, die den Prozess von der Stücklistenanalyse über die Kalkulation bis zur Materialbeschaffung spürbar vereinfacht – und erheblich beschleunigt.

Als automatisierte Schnittstelle zwischen Kundenanfragen, internen Systemen und externen Bauteillieferanten vermag die Software mit einem Klick und binnen weniger Sekunden Kundenstücklisten jeden Formats einzulesen, Revisionen zu erkennen, fehlerhafte Daten zu bereinigen und Inkonsistenzen aufzuspüren wie auch aktuelle Preise, Lieferzeiten und Verfügbarkeiten notwendiger Bauteile abzurufen. Das Ergebnis: ein reduzierter manueller Aufwand, genauere Angebote und Kostenberechnungen und eine deutlich verbesserte Gesamteffizienz.

SK-tronic hat Nutzen und Vorteile einer solchen Automatisierung schon vor acht Jahren erkannt. Seither ist der BOM Connector von ZNT-Richter zu einem festen Bestandteil unserer Betriebsabläufe geworden und ermöglicht es uns, schneller und effizienter Angebote für unsere Kunden zu erstellen.

Neue Schnittstelle zu Accuris

Um mit den fortschreitenden technischen Entwicklungen mitzuhalten, haben wir uns Anfang 2026 dazu entschieden, weiter in die Software zu investieren: Über den BOM Connector von ZNT haben wir nun auch Zugriff auf aktuelle Bauteile-Informationen von Accuris, dem führenden Informationsanbieter für Normen und Daten zu elektronischen Bauteilen. Unternehmen weltweit nutzen die Datenbanken von Accuris, um Neuentwicklungen und Produkte auf Basis aktueller Normen und Bauteiledaten zu bewerten. Verfügbarkeit der Bauteile, der Lebenszyklus und die technischen Details sind in diesen Datenbanken auf einen Blick abrufbar. Auch immer anspruchsvollere Umweltregularien können hier auf Basis aktueller Daten und Dokumente schnell und unmittelbar adressiert werden.

Der Nutzen der neuen Schnittstelle liegt für uns klar auf der Hand: Zusammen mit Kunden und Lieferanten können wir jederzeit eine professionelle Bewertung der Aktualität von BOMs oder einzelner Bauteile vornehmen, um Probleme in der Lieferkette frühzeitig zu beheben. Risikominimierung, Zeitersparnis und Planungssicherheit sind deutlich erkennbare Vorteile der neuen Kooperation. Dadurch sind wir bestens aufgestellt, um auch weiterhin alle Aufträge unserer Kunden vollumfänglich und zeitnah umsetzen zu können. 

Austausch zur Zukunft der EMS-Branche auf der productronica in München

Unsere Vertriebsmitarbeiterin Cornelia Tannenberg war im November auf der productronica in München – mittendrin im Austausch zur Zukunft der EMS-Branche in Europa. Im PCB & EMS Forum des ZVEI e. V. diskutierte sie gemeinsam mit Branchenkollegen, wie sich die europäische Mikroelektronik langfristig stärken lässt.

Mit auf dem Podium waren Vertreter von ems electronics gmbh, KSG GmbH, Melecs EWS GmbH und Zollner Elektronik AG. Im Fokus standen die wachsende Abhängigkeit von globalen Lieferketten und die Frage, wie Europa wieder mehr Wertschöpfung in der Elektronikfertigung aufbauen kann.

Mikroelektronik ist mehr als nur ein Chip
Cornelia Tannenberg brachte es in ihrem Beitrag auf den Punkt:
„Europa verliert Marktanteile und wird zunehmend abhängig von globalen Lieferketten. Um sichere Produkte für kritische Infrastrukturen herstellen zu können, brauchen wir eine starke industrielle Basis für Elektronik- und Leiterplattenfertigung. Mikroelektronik ist mehr als nur ein Chip – auch Leiterplattenproduktion, Packaging und Bestückung gehören dazu und müssen im European Chips Act berücksichtigt werden.“

Die Diskussion zeigte deutlich: Elektronikfertigung, Leiterplattenbestückung und EMS-Dienstleistungen sind ein wichtiger Teil der Lösung, wenn es um Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa geht.

Ein herzliches Dankeschön an Maria Beyer-Fistrich für die Moderation und an den ZVEI e. V. für die Organisation des Forums.

Einen guten Start in den wohlverdienten Ruhestand!

Am 18.11.2025 war für uns ein besonderer Tag, denn wir verabschiedeten unsere langjährige und geschätzte Kollegin Anke Hertel in den wohlverdienten Ruhestand. Seit Juni 2001 war sie Teil unseres Unternehmens und hat uns damit 24 Jahre – fast ein Vierteljahrhundert – begleitet; eine Zeitspanne, die für Verbundenheit, Vertrauen und Beständigkeit steht.

In all diesen Jahren war Anke fester Bestandteil unseres Teams in der AOI – früher „Sichtkontrolle“ – und damit in einem Bereich, der in unserem Unternehmen eine zentrale Rolle spielt. Wir sind sehr dankbar, dass wir so viele Jahre gemeinsam an einem Strang ziehen durften. Heutzutage ist eine so lange Betriebszugehörigkeit nicht mehr selbstverständlich und zeigt, dass sie eng mit unserem Unternehmen verwurzelt war.

Es ist uns ein großes Anliegen, Anke für ihren Einsatz, ihre Loyalität und die gemeinsame Zeit ganz herzlich zu danken.
Wir wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt von Herzen alles Gute. Möge sie die kommende Zeit genießen, Kraft schöpfen und sich all den Dingen widmen, die im Arbeitsalltag manchmal zu kurz gekommen sind.

Liebe Anke, wir danken dir für die vielen gemeinsamen Jahre. Wir werden dich in guter Erinnerung behalten. Pass gut auf dich auf und genieße deinen Ruhestand!

IHK-Wirtschaftsbeirat Weimar/Weimarer Land in Magdala

IHK-Wirtschaftsbeirat Weimar/Weimarer Land in MagdalaAm 11.11.2025 wurde nicht nur die fünfte Jahreszeit eingeläutet, sondern auch die Herbstsitzung des Wirtschaftsbeirates Weimar / Weimarer Land begangen. Als regional verwurzeltes Hightech-Unternehmen war es uns eine Freude, Gastgeber dieses Events zu sein.

In Magdala entwickeln und fertigen wir Elektronik „am Puls der Zeit“. Umso mehr hat es uns gefreut, Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Institutionen direkt bei uns begrüßen zu dürfen.
Unser Geschäftsführer Oliver Barth gab einen Einblick in unser Unternehmen, unsere Technologien und die Herausforderungen, die uns als mittelständischen EMS-Dienstleister aktuell bewegen.

Im fachlichen Teil standen zwei Themen im Fokus, die auch für uns von strategischer Bedeutung sind:

  • Internationale Fachkräfte gewinnen
    Die Beiträge der IHK Erfurt und den Vertreterinnen der Ausländerbehörde Weimar boten wertvolle Impulse für Unternehmen, die neue Wege im Recruiting gehen wollen.
  • Klimarisiken und Anpassungsstrategien für Unternehmen
    Mark Schmidt (Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz) zeigte auf, wie Betriebe sich heute für zukünftige Risiken rüsten können und wie wichtig es ist, frühzeitig Strategien zu entwickeln. Besonders spannend: die Einschätzung für unseren Standort Magdala.

Im Anschluss durfte ein Rundgang durch unsere Fertigung nicht fehlen: Dabei konnten wir zeigen, wie moderne Elektronikdienstleistung heute aussieht – von Jet-Printing über High-End-Inspektionsverfahren bis hin zu prozessorientierten Produktionsabläufen. Wer bisher keine Vorstellung hatte, was es heißt, Leiterplatten zu bestücken konnte sich hier einen allumfassenden Einblick verschaffen.

Unser Fazit:
Solche Begegnungen sind wichtig – für die Vernetzung, für neue Impulse und für ein gemeinsames Verständnis der Herausforderungen, die unsere Region in Zukunft bewegen werden.

Ein großes Dankeschön an den Wirtschaftsbeirat sowie alle Referent:innen. Wir freuen uns, dass wir als Gastgeber einen Beitrag zu diesem wertvollen Austausch leisten konnten. Ein weiterer Dank geht an unsere Mitarbeiter:innen, die mit viel Engagement die Veranstaltung vorbereitet und zum Erfolg gemacht haben.

Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Dienstjubiläum

Am 1. Oktober 2025 feierte Björn Teichmann sein 10-jähriges Dienstjubiläum. Seit seinem Eintritt ist er ein fester Bestandteil unseres Teams und verantwortet als Projektleiter die umfassende Betreuung unserer Kunden.
Seit vielen Jahren begleitet er unsere Kunden sowie Lieferanten als zuverlässiger Ansprechpartner und trägt durch sein Engagement zur zuverlässigen Umsetzung der Projekte bei. Sein Beitrag stärkt die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern und hat dazu beigetragen, dass SK-tronic als zuverlässiger Partner für Elektronikdienstleistungen wahrgenommen wird.
Für seine Loyalität, sein Verantwortungsbewusstsein und seine Einsatzbereitschaft bedanken wir uns herzlich.

Lieber Björn, wir freuen uns, dass du schon so lange bei uns bist und hoffen auf viele weitere gemeinsame Jahre!