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Abschied in den Ruhestand – Danke, Renate!

Am 29. April 2026 verabschiedeten wir unsere Kollegin Renate in den wohlverdienten Ruhestand. Nach 19 Jahren und 3 Monaten bei der SK-tronic GmbH endet für sie ein langer gemeinsamer Weg mit unserem Unternehmen.

Renate gehörte mit zu den ersten Mitarbeiterinnen der SK-tronic und hat unsere Entwicklung über viele Jahre hinweg begleitet. Als sie Teil unseres Teams wurde, war vieles noch überschaubarer – heute sind wir auf rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen, haben unseren Standort gewechselt und viele Prozesse sowie Technologien kontinuierlich weiterentwickelt.

Bei all diesen Veränderungen war Renate eine verlässliche Konstante. Über die gesamte Zeit hinweg war sie im Bereich THT tätig und dort ein fester Bestandteil unseres Teams. Mit ihrer herzlichen Art und ihrer Zuverlässigkeit wurde sie von Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt und hat das tägliche Miteinander auf angenehme Weise bereichert.

Viele Jahre Zusammenarbeit hinterlassen Spuren – fachlich wie menschlich. 

Liebe Renate, wir bedanken uns für die gemeinsame Zeit und deinen langjährigen Einsatz in unserem Unternehmen. Du warst ein geschätzter Teil unseres Teams und wir werden dich in sehr guter Erinnerung behalten.

Für deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir dir von Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Momente. Genieße die kommende Zeit – du hast sie dir mehr als verdient!

Neue Schnittstelle – verbesserter BOM Connector

Die SK-tronic GmbH erweitert den BOM Connector um eine Datenbank-Schnittstelle zu Accuris.

Arbeiten ohne BOM Connector

Viele Jahre lang ging die Herstellung elektronischer Baugruppen für EMS-Unternehmen wie die SK-tronic GmbH mit einem beträchtlichen Zeitaufwand einher. Dies begann bereits bei den vom Kunden eingereichten Stücklisten – jenen Datenpaketen (Bill of Material = BOM), auf deren Grundlage die vom Kunden gewünschten Baugruppen hergestellt werden.

Da es schlichtweg keine Regeln für eingehende Stücklisten gibt und häufig auch die Daten in den unterschiedlichsten Formaten und Qualitätsstufen eingehen, brauchte es bisher allein hierfür schon einiges an Zeit, diese in die eigenen Produktionsprozesse einzupflegen. In der Regel geschah dies manuell und per Tabellenkalkulation. Parallel sollte auf Basis der BOMs ein Angebot an den Kunden erstellt werden.

Effizienteres Arbeiten dank BOM Connector

Um dieser Ineffizienz bei der Datenaufbereitung, Beschaffung und Kalkulation von elektronischen Bauteilen in der Elektronikfertigung Herr zu werden, wurde schließlich unter anderem der BOM Connector entwickelt: eine spezialisierte Softwarelösung für die Elektronikindustrie, die den Prozess von der Stücklistenanalyse über die Kalkulation bis zur Materialbeschaffung spürbar vereinfacht – und erheblich beschleunigt.

Als automatisierte Schnittstelle zwischen Kundenanfragen, internen Systemen und externen Bauteillieferanten vermag die Software mit einem Klick und binnen weniger Sekunden Kundenstücklisten jeden Formats einzulesen, Revisionen zu erkennen, fehlerhafte Daten zu bereinigen und Inkonsistenzen aufzuspüren wie auch aktuelle Preise, Lieferzeiten und Verfügbarkeiten notwendiger Bauteile abzurufen. Das Ergebnis: ein reduzierter manueller Aufwand, genauere Angebote und Kostenberechnungen und eine deutlich verbesserte Gesamteffizienz.

SK-tronic hat Nutzen und Vorteile einer solchen Automatisierung schon vor acht Jahren erkannt. Seither ist der BOM Connector von ZNT-Richter zu einem festen Bestandteil unserer Betriebsabläufe geworden und ermöglicht es uns, schneller und effizienter Angebote für unsere Kunden zu erstellen.

Neue Schnittstelle zu Accuris

Um mit den fortschreitenden technischen Entwicklungen mitzuhalten, haben wir uns Anfang 2026 dazu entschieden, weiter in die Software zu investieren: Über den BOM Connector von ZNT haben wir nun auch Zugriff auf aktuelle Bauteile-Informationen von Accuris, dem führenden Informationsanbieter für Normen und Daten zu elektronischen Bauteilen. Unternehmen weltweit nutzen die Datenbanken von Accuris, um Neuentwicklungen und Produkte auf Basis aktueller Normen und Bauteiledaten zu bewerten. Verfügbarkeit der Bauteile, der Lebenszyklus und die technischen Details sind in diesen Datenbanken auf einen Blick abrufbar. Auch immer anspruchsvollere Umweltregularien können hier auf Basis aktueller Daten und Dokumente schnell und unmittelbar adressiert werden.

Der Nutzen der neuen Schnittstelle liegt für uns klar auf der Hand: Zusammen mit Kunden und Lieferanten können wir jederzeit eine professionelle Bewertung der Aktualität von BOMs oder einzelner Bauteile vornehmen, um Probleme in der Lieferkette frühzeitig zu beheben. Risikominimierung, Zeitersparnis und Planungssicherheit sind deutlich erkennbare Vorteile der neuen Kooperation. Dadurch sind wir bestens aufgestellt, um auch weiterhin alle Aufträge unserer Kunden vollumfänglich und zeitnah umsetzen zu können. 

Austausch zur Zukunft der EMS-Branche auf der productronica in München

Unsere Vertriebsmitarbeiterin Cornelia Tannenberg war im November auf der productronica in München – mittendrin im Austausch zur Zukunft der EMS-Branche in Europa. Im PCB & EMS Forum des ZVEI e. V. diskutierte sie gemeinsam mit Branchenkollegen, wie sich die europäische Mikroelektronik langfristig stärken lässt.

Mit auf dem Podium waren Vertreter von ems electronics gmbh, KSG GmbH, Melecs EWS GmbH und Zollner Elektronik AG. Im Fokus standen die wachsende Abhängigkeit von globalen Lieferketten und die Frage, wie Europa wieder mehr Wertschöpfung in der Elektronikfertigung aufbauen kann.

Mikroelektronik ist mehr als nur ein Chip
Cornelia Tannenberg brachte es in ihrem Beitrag auf den Punkt:
„Europa verliert Marktanteile und wird zunehmend abhängig von globalen Lieferketten. Um sichere Produkte für kritische Infrastrukturen herstellen zu können, brauchen wir eine starke industrielle Basis für Elektronik- und Leiterplattenfertigung. Mikroelektronik ist mehr als nur ein Chip – auch Leiterplattenproduktion, Packaging und Bestückung gehören dazu und müssen im European Chips Act berücksichtigt werden.“

Die Diskussion zeigte deutlich: Elektronikfertigung, Leiterplattenbestückung und EMS-Dienstleistungen sind ein wichtiger Teil der Lösung, wenn es um Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa geht.

Ein herzliches Dankeschön an Maria Beyer-Fistrich für die Moderation und an den ZVEI e. V. für die Organisation des Forums.

Einen guten Start in den wohlverdienten Ruhestand!

Am 18.11.2025 war für uns ein besonderer Tag, denn wir verabschiedeten unsere langjährige und geschätzte Kollegin Anke Hertel in den wohlverdienten Ruhestand. Seit Juni 2001 war sie Teil unseres Unternehmens und hat uns damit 24 Jahre – fast ein Vierteljahrhundert – begleitet; eine Zeitspanne, die für Verbundenheit, Vertrauen und Beständigkeit steht.

In all diesen Jahren war Anke fester Bestandteil unseres Teams in der AOI – früher „Sichtkontrolle“ – und damit in einem Bereich, der in unserem Unternehmen eine zentrale Rolle spielt. Wir sind sehr dankbar, dass wir so viele Jahre gemeinsam an einem Strang ziehen durften. Heutzutage ist eine so lange Betriebszugehörigkeit nicht mehr selbstverständlich und zeigt, dass sie eng mit unserem Unternehmen verwurzelt war.

Es ist uns ein großes Anliegen, Anke für ihren Einsatz, ihre Loyalität und die gemeinsame Zeit ganz herzlich zu danken.
Wir wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt von Herzen alles Gute. Möge sie die kommende Zeit genießen, Kraft schöpfen und sich all den Dingen widmen, die im Arbeitsalltag manchmal zu kurz gekommen sind.

Liebe Anke, wir danken dir für die vielen gemeinsamen Jahre. Wir werden dich in guter Erinnerung behalten. Pass gut auf dich auf und genieße deinen Ruhestand!

IHK-Wirtschaftsbeirat Weimar/Weimarer Land in Magdala

IHK-Wirtschaftsbeirat Weimar/Weimarer Land in MagdalaAm 11.11.2025 wurde nicht nur die fünfte Jahreszeit eingeläutet, sondern auch die Herbstsitzung des Wirtschaftsbeirates Weimar / Weimarer Land begangen. Als regional verwurzeltes Hightech-Unternehmen war es uns eine Freude, Gastgeber dieses Events zu sein.

In Magdala entwickeln und fertigen wir Elektronik „am Puls der Zeit“. Umso mehr hat es uns gefreut, Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Institutionen direkt bei uns begrüßen zu dürfen.
Unser Geschäftsführer Oliver Barth gab einen Einblick in unser Unternehmen, unsere Technologien und die Herausforderungen, die uns als mittelständischen EMS-Dienstleister aktuell bewegen.

Im fachlichen Teil standen zwei Themen im Fokus, die auch für uns von strategischer Bedeutung sind:

  • Internationale Fachkräfte gewinnen
    Die Beiträge der IHK Erfurt und den Vertreterinnen der Ausländerbehörde Weimar boten wertvolle Impulse für Unternehmen, die neue Wege im Recruiting gehen wollen.
  • Klimarisiken und Anpassungsstrategien für Unternehmen
    Mark Schmidt (Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz) zeigte auf, wie Betriebe sich heute für zukünftige Risiken rüsten können und wie wichtig es ist, frühzeitig Strategien zu entwickeln. Besonders spannend: die Einschätzung für unseren Standort Magdala.

Im Anschluss durfte ein Rundgang durch unsere Fertigung nicht fehlen: Dabei konnten wir zeigen, wie moderne Elektronikdienstleistung heute aussieht – von Jet-Printing über High-End-Inspektionsverfahren bis hin zu prozessorientierten Produktionsabläufen. Wer bisher keine Vorstellung hatte, was es heißt, Leiterplatten zu bestücken konnte sich hier einen allumfassenden Einblick verschaffen.

Unser Fazit:
Solche Begegnungen sind wichtig – für die Vernetzung, für neue Impulse und für ein gemeinsames Verständnis der Herausforderungen, die unsere Region in Zukunft bewegen werden.

Ein großes Dankeschön an den Wirtschaftsbeirat sowie alle Referent:innen. Wir freuen uns, dass wir als Gastgeber einen Beitrag zu diesem wertvollen Austausch leisten konnten. Ein weiterer Dank geht an unsere Mitarbeiter:innen, die mit viel Engagement die Veranstaltung vorbereitet und zum Erfolg gemacht haben.

Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Dienstjubiläum

Am 1. Oktober 2025 feierte Björn Teichmann sein 10-jähriges Dienstjubiläum. Seit seinem Eintritt ist er ein fester Bestandteil unseres Teams und verantwortet als Projektleiter die umfassende Betreuung unserer Kunden.
Seit vielen Jahren begleitet er unsere Kunden sowie Lieferanten als zuverlässiger Ansprechpartner und trägt durch sein Engagement zur zuverlässigen Umsetzung der Projekte bei. Sein Beitrag stärkt die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern und hat dazu beigetragen, dass SK-tronic als zuverlässiger Partner für Elektronikdienstleistungen wahrgenommen wird.
Für seine Loyalität, sein Verantwortungsbewusstsein und seine Einsatzbereitschaft bedanken wir uns herzlich.

Lieber Björn, wir freuen uns, dass du schon so lange bei uns bist und hoffen auf viele weitere gemeinsame Jahre!

Vom Flachbau zum High-Tech-Standort: 10 Jahre SK-tronic GmbH Auf dem Gartenberge 3

Vor zehn Jahren schlug die SK-tronic GmbH ein neues Kapitel auf: Der Umzug von Magdala nach Magdala – aus der Baracke in der Blankenhainer Straße 25a, in das heutige moderne Firmengebäude Auf dem Gartenberge 3. Ein guter Anlass, zurückzublicken und zu zeigen, warum dieser Schritt für das Unternehmen so entscheidend war.

Der alte Standort – klein, eng, aber familiär

Der frühere Firmensitz: ein Flachbau mit rund 600 qm Grundfläche, davon 200 qm Büro und 400 qm Fertigung. Ende der 1990er Jahre reichte das völlig aus – teilweise wurde die Fläche nicht einmal vollständig genutzt. Doch 2014 platzte die SK-tronic aus allen Nähten. Die Fertigung war kompakt organisiert, am Ende musste sogar ein separater Container als Umkleide dienen.

Trotz dieser beengten Bedingungen wird sich gern an die Zeit zurück erinnert – es herrschte ein familiäres Ambiente, geprägt von Inselfertigung und einem starken Miteinander. Ein besonderes Highlight war 2007 die Installation einer 2D-Röntgenanlage der Firma GÖPEL electronic – für einen kleinen EMS-Dienstleister mit nicht einmal zehn Beschäftigten ein außergewöhnlicher Schritt.

Warum ein neuer Standort notwendig wurde

Der Umzug war nicht nur eine Frage des Platzes, sondern auch eine strategische Entscheidung für die Zukunft. Das Wachstum machte es erforderlich, von Inselfertigung auf moderne SMD-Linienfertigung umzustellen. 2015 konnte dann am neuen Standort die erste verkettete Linie in Betrieb genommen werden, 2017 folgte Linie II und 2024 schließlich auch unsere Prototypen- und Musterlinie III.

Darüber hinaus waren technische Anforderungen ausschlaggebend:

  • Klimatisierung mit Feuchtigkeitsüberwachung
    • für eine ESD-gerechte Fertigung
    • notwendig für die Jetprinter-Technologie
  • getrennte Servertechnik in zwei Brandabschnitten für höhere Sicherheit
  • Glasfaser-Anschluss für nächtliche Backups in deutsche Cloud

Zusätzlich brachte der neue Standort deutlich verbesserte Bedingungen für die Mitarbeiter – größere Büros, zeitgemäße Sozialtrakte und moderne Besprechungsräume.

Der Umzug – ein Meilenstein

Am 15. August 2015 war es so weit: Der Einzug in das neue Gebäude Auf dem Gartenberge 3. Für viele Kollegen bedeutete der Umzug deutlich mehr Platz, bessere Abläufe und eine moderne Infrastruktur, die mit den steigenden Anforderungen Schritt halten konnte.

Besondere Momente des Umzugs bleiben unvergessen: Er fand nur an einem Wochenende statt – von Freitag bis Sonntagabend – und schon am Montag konnte in der SMD-Abteilung wieder produziert werden. Möglich wurde dies vor allem, weil die neue Linie I bereits vorab installiert wurde.

Ein echtes Highlight war der Umzug des 3 Tonnen schweren und sehr geräumigen AOI/AXI-Geräts. Dank der exzellenten Planung und Umsetzung durch das Team der Kontinent Spedition konnte die Maschine millimetergenau in der alten Halle bewegt werden – ein logistisches Meisterwerk, das vom Team von Kontinent exzellent umgesetzt wurde.

Heute – 10 Jahre später

Rückblickend war der Umzug eine der wichtigsten Weichenstellungen in der Unternehmensgeschichte der SK-tronic GmbH.

Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl verdreifacht – und anfangs hätte kaum jemand gedacht, dass das Gebäude jemals vollständig ausgelastet sein würde.

Die SMD-Fertigung profitiert von der kontinuierlich ausgebauten Linienverkettung und ist heute mit modernsten Bestückautomaten, Jetprintern und Reflowöfen ausgestattet. Weitere Highlights der neuen Fertigungshalle sind die Selektivlötanlage PowerSelective von SEHO Systems, das neue 3D-Röntgensystem von Comet Yxlon, mit dem auch Computertomographie und Laminographie möglich sind, und die 3D-AOI-Anlage von GÖPEL, die neue Maßstäbe in Qualität und Effizienz setzen. Hinzu kommt zusätzlich zum bewährten Wellenlöten, die Möglichkeit des Vakuumdampfphasenlötens, wodurch die SK-tronic noch flexibler in der Verarbeitung anspruchsvoller Leiterplatten ist.

Auch Montage und Boxbuilding-Projekte haben nun deutlich mehr Platz, und ein voll ausgestattetes Labor ermöglicht Inbetriebnahmen und Funktionstests direkt vor Ort.

Ausblick

Auch in Zukunft bleibt der Standort die Basis für unsere Weiterentwicklung. Die Produktionsfläche kann durch den Bau einer zusätzlichen Halle erweitert werden. Die Planungen sind bereits weit fortgeschritten und die Baugenehmigung erteilt.

Darüber hinaus setzt die SK-tronic GmbH auf weitere Automatisierung in der THT-Bestückung: Geplant ist eine verkettete Selektivlötanlage mit integrierter Bestückkontrolle vor dem Löten, automatischer optischer Inspektion der Lötseite und Rücktransport der Werkstückträger.

Zudem ist vorgesehen, die Wertschöpfungstiefe durch den Einsatz elektrischer Testsysteme, wie Flying Probe oder ICT, zu erhöhen.

Resümee

Der Standort Auf dem Gartenberge 3 ist heute weit mehr als nur ein Firmengebäude: Er steht für Wachstum, Innovation und Teamgeist und bildet die Grundlage für die nächsten Schritte auf dem Weg zu noch effizienteren Prozessen, modernster Technologie und nachhaltigem Unternehmenserfolg.

Am 15. August 2025 wurde das Jubiläum gemeinsam mit der gesamten Belegschaft gefeiert – mit einem gemütlichen Braten als Dank an alle, die den Umzug vor zehn Jahren möglich gemacht haben, und als Wertschätzung für alle Kolleginnen und Kollegen, die seitdem hinzugekommen sind und den Standort heute mitgestalten. Dieser besondere Tag hat gezeigt, wie stark das Team zusammengewachsen ist und wie viel Potenzial in der SK-tronic GmbH steckt.

SK-tronic setzt neuen Standard: 01005-Bauteile prozesssicher gejettet und bestückt

Magdala, Juli 2025 – Die SK-tronic GmbH hat einen technologischen Meilenstein erreicht: 01005-Bauteile wurden mit beeindruckender Präzision gejettet, bestückt und geprüft – prozesssicher, reproduzierbar und mit exzellenten Lötstellen. Möglich wurde das durch die enge Zusammenarbeit mit den Teams des schwedischen Herstellers Mycronic (Standorte Schweden und München) sowie dem tschechischen Softwareentwickler Kinali. Als Betatester ist SK-tronic mit in die Entwicklung eingebunden. Softwareentwickler, Applikationsingenieure und Prozessspezialisten waren dafür mehrere Tage vor Ort in Magdala, um gemeinsam mit dem SK-tronic-Team die neue Jetprinter-Software zu integrieren und zu testen.

Flexibler Lotauftrag mit dem neuen BA1-Ejektor
Eine entscheidende Rolle im Projekt spielte der neu entwickelte BA1-Ejektor für Mycronic Jetprinter. Dieser ermöglicht einen noch feineren, variableren Lotauftrag – eine entscheidende Voraussetzung für die sichere Verarbeitung von 01005-Komponenten. Die Kombination aus optimierter Software und verbesserter Hardware eröffnete SK-tronic neue Spielräume in der Prozessgestaltung.

MYPro Link verbindet, was zusammengehört
Parallel dazu testete SK-tronic als Pilotanwender die browserbasierte Softwareplattform MYPro Link. Diese Plattform vernetzt Produktionsbereiche wie Jetprinter, SPI, AOI und Bestückautomaten und ermöglicht so eine durchgängige, datenbasierte Arbeitsvorbereitung. Die Software erleichtert den Überblick, verbessert die Prozesssicherheit und schafft durchgängige Rückverfolgbarkeit – besonders bei hochkomplexen Baugruppen.

Eigene Pad-Entwicklung bringt Klarheit
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Optimierung von Padgeometrien für 01005-Bauteile. Gemeinsam mit Mycronic entwickelte SK-tronic eine Testleiterplatte, auf der verschiedene Geometrien praxisnah erprobt wurden. Das Ziel: reproduzierbare Ergebnisse und eine fundierte Grundlage für Empfehlungen an Kunden zur optimalen Auslegung der Pads – ein konkreter Mehrwert für das Design zukünftiger Baugruppen.

Erfolgreicher Praxistest für die Miniaturisierung
Das Ergebnis des Projekts spricht für sich: SK-tronic konnte die Königsdisziplin – die Bestückung von 01005-Komponenten (Format 0,4 x 0,2 mm) – unter Serienbedingungen sicher und reproduzierbar umsetzen. Präziser Lotpastenauftrag, automatisierte Bestückung und hochauflösende Inspektion lieferten konstant homogene, hochwertige Lötstellen bei exzellenter Wiederholgenauigkeit.

Wandertag im Zeitzgrund – mit kleinen Umwegen zum großen Genuss

Am 23. Mai tauschten wir Schreibtisch und Werkhalle gegen Wanderschuhe und Rucksack – unser diesjähriger Wandertag führte uns in den Zeitzgrund. Dieses idyllische Tal zwischen Hermsdorf und Stadtroda ist nicht nur ein Landschaftsschutzgebiet mit seltenen Moosen, Farnen und urigen Mischwäldern, sondern auch ein Ort voller Geschichte – und Genuss.

Unsere Wanderung begann mit einem kleinen Abenteuer: Wir haben uns – ganz klassisch – auf den Wanderwegen verlaufen. Doch dank moderner Technik und der intuitiven Spürnasen einiger Kolleginnen und Kollegen fanden wir rasch wieder auf den richtigen Weg. Die zusätzliche Schleife sorgte nicht nur für Lacher, sondern auch für ein paar extra Schritte auf dem Schrittzähler.

Nachdem wir uns wieder auf dem richtigen Pfad eingefunden hatten, wurden wir mit einem leckeren Frühstück belohnt. Frisch gestärkt ging es weiter zur historischen Papiermühle, die mit ihrem charmanten Flair zum Staunen einlud und schließlich erreichten wir die Ziegenmühle, wo nicht nur das Mittagessen hervorragend war, sondern auch die ruhige, naturnahe Umgebung perfekt zum Durchatmen und Genießen einlud. Bevor wir uns auf den Rückweg zu unseren Autos machten, rundeten wir den Tag mit einer kleinen, aber feinen Brauereiführung samt Verkostung ab – der perfekte Abschluss für einen schönen Wandertag.

Fazit: Verlaufen, gelacht, gegessen, genossen – ein rundum gelungener Tag im Grünen!

Ein Vierteljahrhundert im Einsatz – Herzlichen Dank für 25 Jahre Treue

Am 1. Mai 2025 feierte unsere Mitarbeiterin Simone Haueisen ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum – ein ganz besonderer Anlass, der uns mit großer Freude erfüllt.

Als eine der ersten Kolleginnen hat sie unser Unternehmen von Anfang an begleitet und die Entwicklung über die Jahre miterlebt. Mit ihrer zuverlässigen Art, ihrer praktischen Erfahrung und ihrer Einsatzbereitschaft ist sie bis heute ein geschätzter Teil unseres Unternehmens – und eine verlässliche Konstante im Team.

Langjährige Mitarbeit wie die ihre ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr wissen wir es zu schätzen, über so viele Jahre hinweg auf ihre Unterstützung zählen zu können. Solche Treue und Kontinuität sind ein wertvoller Bestandteil unserer Unternehmenskultur.
Wir bedanken uns herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die langjährige Verbundenheit und ihren stetigen Einsatz. Für die kommende Zeit – beruflich wie auch privat – wünschen wir weiterhin alles Gute und freuen uns auf die weitere gemeinsame Wegstrecke bis zum wohlverdienten Ruhestand.

Liebe Simone, herzlichen Dank für 25 Jahre mit Herz, Verlässlichkeit und Engagement – wir freuen uns, dass du Teil unseres Teams bist!