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Eine Feier zum Jahresende

Herr Veit Kux, einer der beiden Geschäftsführer des EMS-Dienstleisters SK-tronic GmbH, konnte am 1. Dezember 2023 stolz auf 25 Jahre erfolgreiche Tätigkeit im Unternehmen zurückblicken.

Seit seinem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 1998 hat Herr Kux maßgeblich zum Wachstum und Erfolg der SK-tronic GmbH beigetragen. Aus der kleinen Stadt Magdala, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Erfurt, Weimar und Jena, agiert die SK-tronic GmbH mittlerweile weit über die Landesgrenzen Thüringens hinaus. Diese Expansion hat das Unternehmen nicht zuletzt auch Herrn Kux zu verdanken. Zunächst bei der SK-tronic, welche im Jahr 2011 zur SK-tronic GmbH firmierte, trägt er maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei. Sein Engagement, seine Fachkenntnisse und sein unermüdlicher Einsatz haben dazu beigetragen, dass sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Akteur in der Elektronikbranche entwickelt hat.

Das Jubiläum markiert daher nicht nur eine beeindruckende berufliche Laufbahn, sondern auch eine langjährige Partnerschaft und Zusammenarbeit mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Herr Kux hat in den vergangenen 25 Jahren nicht nur das Unternehmen geprägt, sondern auch stets eine positive Atmosphäre und Teamgeist gefördert.

Das gesamte Team der SK-tronic GmbH gratuliert Herrn Kux herzlich zu diesem beeindruckenden Meilenstein und freut sich auf viele weitere erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit.

SK-tronic GmbH führte am 01.07.2023 die 38-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich für alle Schichtarbeiter ein

Die SK-tronic GmbH, ein angesehener EMS-Dienstleister im thüringischen Magdala, freut sich, eine bedeutende Neuerung in Bezug auf die Arbeitsbedingungen ihrer Schichtarbeiter bekannt zu geben. Am 1. Juli 2023 führte das Unternehmen die 38-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich für alle Schichtarbeiter ein.

„Die Entscheidung, die Arbeitszeit auf 38 Stunden pro Woche zu reduzieren, unterstreicht unser Engagement für das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Einführung dieser Arbeitszeitregelung nicht nur unsere Schichtarbeiter positiv beeinflusst, sondern auch unser Unternehmen in Richtung nachhaltiger Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit voranbringt“, sagte Geschäftsführer Oliver Barth auf der einberufenen Mitarbeiterversammlung.

Die 38-Stunden-Woche wird es unseren Schichtarbeitern ermöglichen, ihre beruflichen Verpflichtungen besser mit ihren persönlichen und familiären Interessen in Einklang zu bringen. Dies ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben zu fördern. Wir bieten unseren Kollegen die Möglichkeit, ihr Bestes zu geben, ohne dabei ihre eigene Lebensqualität zu vernachlässigen.

„Die Einführung der 38-Stunden-Woche bei SK-tronic ist das Ergebnis sorgfältiger Planung und Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse unserer Belegschaft. Wir sind überzeugt, dass diese Veränderung nicht nur die Arbeitsatmosphäre positiv beeinflusst, sondern auch zu gesteigerter Produktivität, Effizienz und Innovation führen wird“, fügte Geschäftsführer Veit Kux hinzu.

Rework als effiziente Dienstleistung profilieren – SK-tronic integriert „Fineplacer Core Plus“

Reworkstationen erweisen sich als spezialisierte Arbeitsbereiche, die im nachgelagerten Fertigungsprozess dazu dienen, Reparaturen und Nacharbeiten an bauteilbestückten Platinen durchzuführen. Auch wenn es auf der Hand liegt, mithilfe einer derartigen Station Defekte auf Leiterplatten zu beheben, um sicherzugehen, dass Baugruppen normgerechte Qualitätsvorgaben erfüllen, entschließt sich nicht jedes Leiterplatten bestückende Unternehmen dazu, eine dafür notwendige Reworkeinheit anzuschaffen. Für kleinere Unternehmen bedeutet eine deratige Investition eine Hürde. Die SK-tronic GmbH, EMS-Dienstleister im thüringischen Magdala, sieht darin die Chance, diesen Dienst extern anzubieten, mit einem Aggregat, das besonders effizient und zuverlässig arbeitet – mit dem Fineplacer Core Plus.

Von der beiläufigen Nutzung zum eigenständigen Servicepaket

„Das Qualitätsniveau im Bestückungsprozess ist bei EMS-Dienstleistern in der Regel sehr hoch, meint Björn Teichmann, Projektleiter bei der SK-tronic. Nur in Ausnahmefällen kommt daher die Reworkstation zum Einsatz. Während der Corona-Pandemie, die bekanntlich allerorts zur spürbaren Verknappung von Bauteilen führte, erwies sich das Wiederverwerten von unbeschaffbaren Bauteilen auf Platinen im Einzelfall über diesen Weg als nützlich. SK-tronic-Geschäftsführer Veit Kux sah zudem noch andere Möglichkeiten, den Rework-Servicebereich weiter auszulasten: „Zum einen trug man an uns die Aufgabe heran, Komponenten auf Leiterplatten der älteren Generation auszutauschen, sie bedarfsgerecht aufzurüsten. Zum anderen nahmen die Anfragen jener Bestückungsunternehmen zu, die aus rein wirtschaftlichen Erwägungen die Fehlerbehebung an ganzen Chargen sinnvollerweise extern vergeben.“

Investition in hohe Qualität – der Fineplacer Core Plus

Mit den Überlegungen, dem Kunden über das Rework einen eigenständigen, in Effizienz, Qualität und Rentabilität sinnvollen Service anzubieten, der zudem noch prozessbeschleunigend, zeit- und kostensparend ist, traf man im Hause SK-tronic eine Abwägung zwischen Leistungsbreite einer neuen Rework-Einheit und dem seitens der Klientel geäußerten Bedarf.

Was zuvor in mühsamen, nacheinander gelagerten, teils händischen Arbeitsgängen zu bewerkstelligen war, geschieht nunmehr wesentlich effizienter. Hier schlägt die Zeitersparnis unterm Strich positiv zu Buche, lassen sich doch gleich alle Bauteilkontakte in einem Arbeitsgang löten. Auftraggeber dürfte es freuen, da der daraus resultierende zeitliche und pekuniäre Vorteil sich auch zu ihren Gunsten in den Projektkosten bemerkbar macht.

Einen unschätzbaren Vorteil gegenüber der konventionellen Rework-Arbeitsweise sieht SK-tronic-Projektleiter Björn Teichmann in den geringen Rüstzeiten. Dass zudem die beim Ablöten definierten Wärmeprofile hinterlegt werden, gewährleistet ein Bauteil schonendes Reworking, was sich somit positiv auf die Lebensdauer insbesondere hochsensibler Baugruppen auswirkt. „Wir denken“, schlussfolgert Geschäftsführer Veit Kux, „dass wir mit dem Fineplacer Core Plus besonders jene Klientel ansprechen, die höchsten Wert auf Qualität legt und auf ein absolut hochwertiges Reworking angewiesen sind. Ein Leistungsniveau, dass unsere Kunden sonst nur mit einer Investition in einen eigenen Reworkbereich erreichen würden.“

Spart Investitionen, bringt mehr Effizienz: Mit der neuen Reworkstation bietet SK-tronic anderen Bestückungsunternehmen die Möglichkeit, Qualitätskontrollen, Neubestückungen und die Fehlerbehebung kostensparend vorzunehmen.

SK-tronic GmbH unterstützt die C-Junioren des TSV 1864 Magdala mit Trikotsponsoring

Magdala, 24. Mai 2023 – Die SK-tronic GmbH, ein führendes Unternehmen im Bereich der Elektronikbranche, freut sich, die offizielle Trikotsponsoring-Partnerschaft mit dem Fußballverein TSV 1864 Magdala im Bereich der C-Junioren bekanntzugeben.

Als Teil seines Engagements für die Förderung des lokalen Sports hat sich SK-tronic dazu entschlossen, die C-Junioren des TSV 1864 Magdala durch die Bereitstellung von hochwertigen Trikots zu unterstützen. Die Trikots wurden speziell für das Team entworfen und mit dem SK-tronic-Logo sowie dem Vereinswappen des TSV 1864 Magdala versehen.

Die Geschäftsführung der SK-tronic GmbH ist stolz darauf, die Partnerschaft mit dem TSV 1864 Magdala im Juniorenbereich einzugehen und die jungen Talente auf ihrem sportlichen Weg zu begleiten. Das Unternehmen ist fest davon überzeugt, dass der Sport eine wichtige Rolle in der persönlichen Entwicklung von Jugendlichen spielt und sie dabei unterstützt, wichtige Fähigkeiten wie Teamarbeit, Disziplin und Durchhaltevermögen zu erlernen.

Herr Oliver Barth, der Geschäftsführer der SK-tronic GmbH, äußerte sich begeistert über die Kooperation: „Als lokales Unternehmen ist es uns eine Herzensangelegenheit, die Gemeinschaft zu unterstützen und insbesondere junge Menschen in ihrem sportlichen Engagement zu fördern. Wir freuen uns darauf, die C-Junioren auf dem Spielfeld zu sehen und sind stolz darauf, unseren Beitrag zu ihrem Erfolg leisten zu können.“

Der TSV 1864 Magdala bedankt sich herzlich bei der SK-tronic GmbH für die großzügige Unterstützung. Die neuen Trikots werden den Spielern nicht nur ein professionelles Auftreten verleihen, sondern auch ihren Teamgeist stärken.

Über SK-tronic GmbH: Die SK-tronic GmbH in Magdala, Thüringen, ist ein gesund operierendes mittelständisches Dienstleistungsunternehmen für Hightech-Elektronik-fertigung, das erfolgreich aktiv den Markt angeht und kontinuierlich expandiert. Mit seinem modernen, effizient arbeitenden Gerätepark wird die Marke „SK-tronic“ den Ansprüchen ihrer Kunden nach einem hohen Fertigungsstandard gerecht, nachweislich anhand von anspruchsvollen Lösungen für sehr verschiedene Bereiche der Produktentwicklung. Ihre besondere Stärke liegt in der hohen Flexibilität bei der Projektgestaltung und -abwicklung sowie in der sehr persönlichen, kundenbezogenen Betreuung. SK-tronic sorgt somit für seine Kunden auch für den allzeit transparenten Status im Projekt-Fertigungsprozess. Die oberste Maxime der SK-tronic ist, jedem Kunden jederzeit den gewünschten ganzheitlichen Service in der Hightech-Elektronikfertigung bieten zu können, von der Bauteilbeschaffung, der Leiterplattenbestückung bis zur kompletten Gerätemontage und -anlieferung, einschließlich der Möglichkeit der Direktlieferung an die Kunden seiner Kunden.

Über TSV 1864 Magdala: Der TSV 1864 Magdala ist ein angesehener Fußballverein, der talentierte junge Spieler fördert und ihre sportliche Entwicklung unterstützt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den Jugendlichen nicht nur die Freude am Fußball zu vermitteln, sondern auch wichtige Werte wie Fairness, Respekt und Teamarbeit zu fördern.

Pressekontakt: SK-tronic GmbH Telefon: +49 36454 53717 E-Mail: kontakt@teichmann

Der Hightech-Elektronik verschrieben: SK-tronic feiert 25-jähriges Bestehen

Man schrieb das Jahr 1997, in dem von Japan aus in Deutschland eine Innovation in den Kinderzimmern Einzug hielt: Das „Tamagochi“ war geboren, ein eiförmiges elektronisches Haustier, das von den Kids alle Aufmerksamkeit forderte, „gefüttert“ zu werden und keinen Raum für andere Dinge ließ. Wenn Eltern wie Lehrer zu verzweifeln schienen und untereinander telefonisch Rat suchten, hielten sie kein Smartphone in den Händen. Es waren Mobilgeräte, denen man eher die Bezeichnung „Knochen“ oder „Ziegelsteine“ gab. Hightech hatte, im Vergleich zu heute, eine andere Dimension: große Geräte mit kleiner Leistung.

Aufbruch in eine hoch technologisierte Welt

In jener Zeit, als die elektronische Welt noch überschaubar war, wurde im thüringischen Magdala die SK-tronic aus der Taufe gehoben. Mit gerade mal zwei Mitarbeitern und zwei Kunden ging man in dem Jahr daran, die Zeichen der Zeit für sich zu nutzen und als Einzelunternehmen Produktentwicklern mit der Elektronikfertigung zur Seite zu stehen.

Mit der fortschreitenden Einbindung der Hightech-Elektronik in die industrielle Fertigung kamen neue Produkte auf den Markt, die sowohl im öffentlichen wie privaten Bereich die Vorzüge der Elektronik verdeutlichten. Fachspezialisten und Fertigungsunternehmen, die sich auf intelligente Lösungen verstanden, waren gefragt. Die Bestückung der Leiterplatte war von Anbeginn das Kerngeschäft der Thüringer. Die Gründer der SK-tronic hatten dabei ein erklärtes Ziel: unter den Mitbewerbern als Unternehmen zu bestehen, das auf Qualität setzt. So schaffte man es bereits 2001, die Fertigungsprozesse nach EN ISO 9001:2001 zertifizieren zu lassen. Bis heute kann das Unternehmen diesen Standard ohne Unterbrechung für sich verbuchen.

Im Laufe der Zeit wurden die Aufgaben komplexer, vielfältiger. Es galt, die betrieblichen Abläufe durch eine neue Organisationstruktur möglichst effizient zu gestalten. Entscheidenden Einfluss darauf nahm das 2007 installierte ERP-System. Selbst Fertigungs- und Beschaffungsprozesse für hochkomplexe Baugruppen konnten nun sicher und zeitplangerecht durchgeführt werden.

Einen weiteren Sprung in die präzise Fertigung machte das Unternehmen 2011 beim Lotpastenauftrag. Mit dem Übergang vom Schablonendruck zum Jetprinting setzte der Elektronikfertiger bewusst auf eine Technologie, die mehr den Anforderungen des Marktes und den Bedürfnissen seiner Kunden entsprach. Sie galt damals schon in der Anwendung als hochflexibel und universell einsetzbar. Die Zeitersparnis im Fertigungsprozess als Folge, führte zur schnelleren Auftragsverarbeitung und zudem zu effizienteren Kapazitätsauslastungen.

Unternehmerischer Erfolg zwingt zum Umdenken

Als man 2011 die Umstellung des Unternehmens von der Personengesellschaft zur SK-tronic GmbH vollzog, geschah dies aufgrund gestiegenen Wachstums und der zwangsläufig höheren Investition. Sie erreichte 2015 mit dem Umzug, nur einen Steinwurf vom alten zum neuen, jetzigen Firmenstandort in Magdala entfernt, ihren vorläufigen Höhepunkt. So setzte man, ganz im Zeichen der damaligen Marktentwicklung, gleich dreifach auf die Erneuerung und Ausweitung des unternehmenseigenen Geräteparks – den Beginn der SMD-Linienfertigung, der Einführung des Selektivlötverfahrens wie auch der Integration der Lackier-Technologie.

Bis heute erweist sich für die SK-tronic der damals ferne Blick in die Zukunft als kluge Investition: Nicht nur, dass damit das Unternehmen inzwischen 40 Beschäftigte in Lohn und Brot hält und rund 100 Kunden aus der Industrie und Medizintechnik bedient. Das architektonische Konzept des eigenen Firmengebäudes und die Überlegung, auf einem größeren Grundstück zu bauen, birgt auch für die Zukunft modulare Erweiterungsmöglichkeiten. Bereits im Fokus stehen konkrete Schritte zum Ausbau der Fertigungskapazität, der Umstellung der Energieversorgung auf Solartechnik und die Implementierung eines wachstumsadäquaten ERP-Systems.

Den Nachwuchs fördern, die Existenz sichern

Berufliche Nachwuchsförderung erfolgreich anzugehen, ist inzwischen eine Herausforderung in vielen Branchen und Unternehmen, bundesweit. Die SK-tronic geht diese Aufgabe ab 2023 gezielt an, in der eigenen Region für die Berufsbilder „Elektroniker für Geräte und Systeme“ (m/w/d) und „Industrieelektroniker“ (m/w/d) eigene Ausbildungsplätze anzubieten und so langfristig Fachkräfte für sich zu gewinnen.

Gesund und gezielt aufstocken: SK-tronic investiert mit MY300 in erweiterte Fertigung

Zwei Allokationswellen, die Corona-Krise und zudem noch der kriegerische Konflikt in der Ukraine bereiten klein- und mittelständischen EMS-Dienstleistern seit Jahren eine existenzgefährdende Situation.

Als Folge erfährt die Branche derzeit eine sichtliche Marktbereinigung durch Konsolidierung. Dennoch gelingt es Unternehmen wie der thüringischen SK-tronic GmbH sich durch präventive Überlegungen erfolgreich auch durch anhaltend schwierige Zeiten zu manövrieren. So ging das Unternehmen dazu über, die Fertigungstiefe kundenindividuell auszubauen. Die Erweiterung der Gerätemontage, der projektbezogene Ausbau der Prüffeldmöglichkeiten und ein für die Kunden erleichternder Customer-Versandservice tragen zur Unverwechselbarkeit, zur Abgrenzung gegenüber den reinen Platinen-Bestückungsfirmen bei.

Das zunehmende Neu- und das solide Bestandskundengeschäft waren der Grundstock der SK-tronic für zusätzliche Investitionen in die Kapazitätserweiterung. „Nur das stellt ein kontinuierlich gesundes Wachstum auf lange Sicht sicher, wenn zugleich auch in Prozessoptimierung gedacht und danach gehandelt wird. Es muss daher das Bestreben sein, den Maschinenpark stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten“, ist SK-tronic-Geschäftsführer Veit Kux überzeugt, „das Ziel muss es sein, im Vergleich zu unseren Mitbewerbern schneller und präziser fertigen zu können.“

Das Herzstück der Prozessoptimierung: zwei MY300 SX11

„Eine höhere Bestückungsleistung und optimale Fertigungspräzision bei Bauteilen bis 01005 zu gewährleisten, war das Ziel nach unserer letzten internen Prozessablaufbewertung“, gab Hans Marold, Leiter des Controlling bei der SK-tronic zu verstehen. Schnell hätte sich ergeben, dass zwei Mycronic-Bestückungsautomaten des Typs MY300 SX11 der aktuellen Bedarfsstruktur entsprechen und zugleich eine insgesamt um 20 Prozent höhere Bestückungsleistung gegenüber den beiden ausgetauschten Maschinen mit sich bringen. Numerisch entspricht das einer Kapazität von rund 30.000 Bauteilen eines jeden Automaten pro Stunde.

Überzeugend war für SK-tronic zudem die Präzision der beiden MY300 SX11-Bestücker in der Zentrierung bei der Bauteilverarbeitung: Verbesserte Algorithmen führen zu einer schnelleren und optisch verbesserten Bauteilekennung.

Vorteilhaft erweist sich zudem eine neue, mit an Bord befindliche Software, ein für die OEE, die Ermittlung des Overall Equipment Effectiveness zuständiges Analysetool. Mit ihm lassen sich der Nutzungsgrad und der Leistungsgrad für die Ergebnisbewertung in Tempo und Zeit gezielt produktbezogen zuordnen und in der Gesamtleistung der beiden Bestückungsautomaten bewerten.

„Wir wollen Qualität unserer Fertigung auf den Punkt – und wir wollen sie schneller“, resümiert der Leiter des Controlling Hans Marold.

IPC Spezialist Ron Golke

Im Oktober letzten Jahres besuchte Ron Golke, welcher seit 01.01.2022 QMB der SK-tronic GmbH ist, den Lehrgang zum IPC Spezialisten, welcher vom FED (Fachverband Elektronik-Design) durchgeführt wurde.

Das Ziel des Lehrganges bestand darin, Lötstellen anhand optischer Inspektion nach den Merkmalen der IPC-A-610 klassifizieren zu können. Die erfolgreiche Teilnahme wurde mit der Urkunde „Certified IPC Specialist“ bescheinigt.
Das erlangte Know-How wird seither in Workshops intern vermittelt, um einen einheitlichen Stand bei der Umsetzung des gültigen Normenwerkes unter unseren Mitarbeitern zu wahren.

Schablonendruck adé – SK-tronic setzt mit MY700 Jetprinter auf höchste Qualität

Der Gedanke „kleiner, kompakter, präziser“ prägt auch den Leiterplatten-Bestückungsprozess, wenn es schneller gehen und effizienter werden soll. Mit der dritten Maschinengeneration des Jetprinters MY700 von MYCRONIC geht die SK-tronic jetzt auf die Überholspur, was die Prozessoptimierung angeht. „Hier geht es um grundlegende technologische Verbesserungen, mit größerer Prozesssicherheit und höchster Fertigungsqualität“, äußert sich SK-tronic-Geschäftsführer Oliver Barth und betont: „wir verzeichnen eine Leistungssteigerung von rund zehn bis 20 Prozent.“

„Jetprinter sind bei der EMS-Dienstleistung seit längerem auf dem Vormarsch, lösen langsam aber sicher den traditionellen Schablonendruck ab“, meint zudem Geschäftsführer Veit Kux, „mit der Integration eines zweiten Druckkopfes im MY700-Printer verzeichnen wir einen deutlichen Schub in der Fertigungspräzision. Durch das zeitgleiche Aufbringen von Lotpaste und Kleber mit verschiedenen Dotgrößen, erreichen wir zudem eine andere Prozessgeschwindigkeit und können ganz andere Losgrößen bewältigen.“ Auch dass das Lotvolumen in Größe und Form für jedes Pad individuell programmierbar sei, zahle nach seinem Bekunden gerade auf komplexere Baugruppen mit höherer Anforderung an Packungsdichte und miniaturisierten Bauteilen bei sehr unterschiedlichen Gehäusegeometrien ein.

Wachstum braucht Führung: Erweiterte Geschäftsleitung beim EMS-Dienstleister SK-tronic

Seit Jahresbeginn 2021 werden die Geschicke des thüringischen EMS Dienstleisters SK-tronic GmbH von einem Führungsduo gelenkt. Grund hierfür ist die seit einigen Jahren kontinuierliche Zunahme des Projektgeschäftes und die Erweiterung der Produktionskapazitäten. Neben Veit Kux, dem bisherigen und auch künftigen Geschäftsführer, der für die Bereiche Vertrieb, Einkauf und Qualitätssicherung verantwortlich zeichnet, verstärkt nun, in Arbeitsteilung, Oliver Barth die Führungsebene. Er leitet von nun an die Ressorts Produktion, Finanzen und Personal.

Barth ist kein Newcomer bei SK-tronic. Nach dem Studium zum Wirtschaftsingenieur an der FH Jena erstellte der 39-Jährige 2006 seine Diplomarbeit bei dem in Magdala, nahe Jena ansässigen Leiterplattenbestücker. Mit seiner anschließenden Festanstellung in dem Unternehmen sammelte er grundlegende Erfahrungen im AOI- und AXI-Bereich. Ab 2010 übernahm er zudem die Leitung der Abteilung Produktion.

Beide Geschäftsleiter sind sich einig, das Wachstum des Unternehmens unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und einer langfristig gesicherten, stabilen Expansion anzugehen. Bereits in der Umsetzung findet sich der Gedanke, künftig „100 Prozent grünen Strom“ zu produzieren, mit der Installation einer eigenen Photovoltaik-Anlage in diesem Jahr.

Seine ganz persönlichen Ziele für das Unternehmen sieht der passionierte Mountainbiker, Feuerwehrmann und Snowboarder Oliver Barth in der Vertiefung der Wertschöpfungskette und in der Ausrichtung in eine digitale, papierlose Dokumentation für die Fertigung.

Embedded – den Nano-Fehlern auf der Spur: SK-tronic GmbH setzt beim EM auf feinste Detektion

Um die Prozesssicherheit für unsere Kunden zu erhöhen, haben wir in ein hoch präzises 3D-Röntgengerät investiert. Damit können wir die steigenden Anforderungen an die Bestückung anspruchsvoller Baugruppen mit stark verdichteter Bauteilbestückung, wie µBGA und Bauteilen mit Pitchabständen von 300µm, mit einem noch besseren Prüfprozess absichern.

Das Gerät bietet eine 3000 fache Vergrößerung mit äußerst genauer Fehlererkennung und liefert schnell hochwertige und reproduzierbare Ergebnisse. Mit Hilfe des microCT-Moduls sind darüber hinaus detaillierte computertomographische und laminographische Aufnahmen möglich.
 
Unseren Kunden können wir damit ein noch höheres Fertigungsniveau bezüglich Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität bei gleichzeitiger Risikominimierung anbieten. Als Auftragsservice bieten wir das 3D-Röntgen auch für fremd gefertigte Baugruppen an.
 
Gern bieten wir Ihnen die Möglichkeit, live an der Erstellung Ihrer Analysen mittels Teamviewer teilzunehmen.